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Rhönstraße keine Hauptverkehrsstraße

Durch die Bebauung des Rosenseegebiets ist ein Wohngebiet entstanden. Durchgangsverkehr gehört nicht in ein Wohngebiet. OB Herzing sprach mit AnwohnerInnen.

Die Anwohner der Rhönstraße sind sich einig: „Die Stadt muss endlich der Tatsache Rechnung tragen, dass die Rhönstraße keine Hauptverkehrsstraße mehr ist.“

Fakt ist, dass mit der Bebauung des Rosenseegebiets ein Wohngebiet entstanden ist (vgl. Flächennutzungsplan). Massiver Durchgangsverkehr wiederum gehört nicht in ein Wohngebiet. Probleme gibt es zuhauf: Es gibt keinen angemessenen Platz für den Fahrradverkehr, Fußgänger können kaum auf die andere Straßenseite gelangen, die Lärmimmissionen sind viel zu hoch usw.

Daher nahm sich Oberbürgermeister Herzing zusammen mit zwei städtischen Angestellten am vergangenen Dienstag die Zeit, gemeinsam mit Anwohnern der Rhönstraße unter Beisein von ÖDP-Stadtrat Bernhard Schmitt die Problemsituation ausführlich zu erörtern. Dem Vorschlag einer Anwohnerin, ein schlüssiges Verkehrskonzept für den Stadtteil Schweinheim zu erstellen, um die Verkehrsströme gerechter zu verteilen, erteilte Herzing einstweilen eine Absage. Er wolle gerne abwarten, welche Effekte der Umbau der Kreuzung in der Würzburger Straße sowie die Veränderung der Vorfahrtsregelung an der Einmündung des Sälzer Wegs habe. Allerdings möchte Herzing eine Neuberechnung der Lärmimmissionen in der Rhönstraße in Auftrag geben. „Die Ergebnisse dürften neben Verkehrszählungen eine gute Diskussionsgrundlage schaffen“, so Bernhard Schmitt im Nachgang.

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)


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