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Die Nöte der Kinder- und Jugendärzte

Kindertagesstätten dürfen laut Bayerischem Staatsministerium keine Kinder mit Erkältungssymptomen betreuen. Kinder mit Bagatellinfektionen nehmen daher anderen kleinen Patienten z.B. Termine für U-Untersuchungen weg.

Die Kinderarztpraxen sind derzeit brechend voll. Ursache hierfür sind die Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie des Bayerischen Landesamts für Gesundheit. Denn Kindertagesstätten dürfen keine Kinder mit Erkältungssymptomen betreuen. Häufig wird daher die Vorlage eines negativen Coronatests gefordert oder ein Attest des behandelnden Arztes, dass das Kind gesund ist. Dieser Umstand führt nun dazu, dass die ohnehin dünn gesähten Praxen für Kinder- und Jugendheilkunde heillos überfrachtet sind mit Kindern, die Bagatellinfektionen haben. Die Kinderärztin Dagmar Deuerling beklagt: „Uns fehlt die Zeit für andere Patienten und Termine für U-Untersuchungen müssen verschoben werden.“
Umso irritierender erscheint es, wenn vom hiesigen Gesundheitsamts keine Unterstützung geboten wird.

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)


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