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Schülerbeförderung ungenügend!

Vollmundige Versprechungen der bayerischen Staatsregierung gab es, doch die Realität in Schülerbussen sieht anders aus: dichtes Gedränge!

„In der Früh stehen wir dicht gedrängt in den Bussen“, berichtet eine Schülerin der sechsten Jahrgangsstufe. „Ich kann nicht behaupten, dass ich mich wohlfühle.“ Seltsam: Wurden von der bayerischen Staatsregierung nicht vollmundig mehr Busse und Bahnen versprochen, damit alle Schüler und Schülerinnen sicher zur Schule gelangen? Ein realitätsfernes Versprechen, wie Gespräche mit den lokalen Verkehrsbetreibern zeigten. Denn wo soll das Mehr an Bussen und Bahnen so schnell herkommen?

Andere Idee: entzerrter Schulbeginn an den weiterführenden Schulen. Auch dieses Thema wurde bereits rauf- und runterdiskutiert. Hier gibt es ebenfalls keine Spielräume für die Schulen, da häufig Teilabordnungen von Lehrkräften zwischen verschiedenen Schulen oder Schularten bestehen.

Bleibt noch eine Stellschraube: Wir fördern den Fahrradverkehr. Innerhalb des Stadtgebiets sollten möglichst viele Schüler und Schülerinnen dazu animiert werden, auf das Fahrrad umzusteigen. Freilich, solange allein das Schulzentrum in Leider mit mehreren tausend Schülern und Schülerinnen schlecht mit dem Rad erreichbar ist und die einzelnen Stadtteile nicht durch ein sicheres Radwegenetz miteinander verbunden sind, wird ein Umstieg auf das Fahrrad nicht stattfinden. Wenn die Stadt Aschaffenburg sich allerdings endlich dazu durchringt, den Fahrradverkehr mit 50,- €/Einwohner pro Jahr zu fördern, erscheint dies nicht utopisch. Die Ökologisch-Demokratische Partei Aschaffenburg wird hier nicht lockerlassen.

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)

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