Für einen sorgsamen Umgang mit den Corona-Tests

Bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Ersten und Zweiten Fußballbundesliga stellt sich die Frage, ob nicht besser ErzieherInnen und LehrerInnen regelmäßig getestet werden sollten.

Die ÖDP Aschaffenburg verfolgt mit gemischten Gefühlen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Ersten und Zweiten Fußballbundesliga. Zwar ergaben die Rücksprachen mit der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg, dass im Moment ausreichend Tests zur Verfügung stehen. Auch die Hausarztpraxen sind derzeit gut ausgestattet. Nur weiß natürlich niemand, wie sich das Infektionsgeschehen in den nächsten Wochen im Zuge der schrittweisen Öffnung entwickelt und wie viele Tests in Zukunft benötigt werden. Denn eines dürfte klar sein: Die Fallzahlen werden wieder steigen – wie drastisch kann keiner sagen – und dann stellt sich die Frage, welche Personengruppen mit welcher Frequenz getestet werden müssen.

In den letzten Wochen war vielfach die Rede von sogenannten „systemrelevanten“ Berufen. In diesem Zusammenhang soll zu bedenken gegeben werden, dass sich sowohl die Kindertagesstätten als auch die Schulen allmählich wieder füllen. Vielen Eltern dürfte es wichtiger erscheinen, dass die ErzieherInnen und LehrerInnen ihrer Kinder regelmäßig getestet werden als die Fußballspieler…

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)


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