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Es ist 5 vor 12!

Die Luitpoldstraße als Umweltstraße ist wirkungslos, weil das Durchfahrtverbot von PKW-Fahrern ignoriert wird und das keine Konsequenzen hat. Dagegen fordert die ÖDP deutlich mehr Investitionen für den Radverkehr.

Die Verkehrswende muss endlich angepackt werden und zwar ohne wenn und aber. Konsequenterweise wurde am Samstag, den 11.12.2021 ab 5 vor 12 die Umweltstraße Luitpoldstraße umgesetzt, indem sie kurzzeitig blockiert wurde. Denn: Was hilft die Ausweisung sogenannter Umweltstraßen, in denen an motorisiertem Verkehr nur Busse zugelassen sind, wenn sich ein Großteil der PKW-Fahrer über dieses Gebot hinwegsetzt?!
Für die nötigen Kontrollen fehlt der Polizei das Personal. Nicht nur hier rächt es sich, dass die Polizei in Bayern kaputt gespart wurde (vgl. mangelhafte Falschparkerkontrolle).
Alle Verbände und Parteien, die sich für die Verkehrswende einsetzen, waren dabei: Kommunale Initiative, ÖDP, Friedenstrommler, Linke, Bürgerbegehren 365vab, Linkgsjugend solid, VCD, attac Aschaffenburg und der ADFC
ÖDP-Stadtrat Bernhard Schmitt betonte in seinem Redebeitrag, dass der Radverkehr deutlich gesteigert werden muss. Eine Steigerung auf mindestens 50 % Fahrradverkehr sei das Gebot der Stunde. Dass dies möglich sei, zeige das Beispiel Utrecht (Niederlande). „Mit einer Investition von 50 €/Einwohner für Radwege hat man es dort geschafft“, erklärt Schmitt unter lautem Beifall der Anwesenden. In Aschaffenburg sind wir derzeit bei 14 €/Einwohner.
Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)

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