Ein Akt der Höflichkeit und des Respekts gegenüber Mitmenschen

Zunehmend lehnen sich Menschen gegen sinnvolle Regeln auf. Die Gefahr besteht, dass Hygienevorschriften vernachlässigt werden. Es sollte der Gesellschaft ein Anliegen sein, jedes Menschenleben schützen.

Die ersten vorsichtigen Lockerungen haben gezeigt, dass einige Bürger ungeduldig werden. Die Sehnsucht nach Freiräumen ist so groß, dass Vorsichtsmaßnahmen außer Acht gelassen oder gar bewusst missachtet werden. Ferner ist immer wieder zu hören, dass Corona doch nur eine Art „harmlose Grippe“ sei.

Unter psychologischem Gesichtspunkt ist es nur zu verständlich, dass sich Menschen gegen Vorschriften und Regeln auflehnen, die sie als massive persönliche Einschränkung empfinden. Ein gewisses Unbehagen dürften dieser Tage wohl viele von uns verspüren. Nur darf dieser Unwillen nicht dazu führen, dass Hygienevorschriften in zunehmendem Maße verletzt werden. Es ist unbestritten, dass es angenehmere Accessoires als einen Mund-Nasen-Schutz gibt. Allerdings wäre der Preis für einen Verzicht darauf zu hoch. Im asiatischen Raum gilt es als Akt der Höflichkeit und des Respekts gegenüber den Mitmenschen, in Infektionszeiten Masken zu tragen. Dadurch möchte man das Gegenüber vor den eigenen Keimen schützen. Dies ist eine Verhaltensweise, die durchaus Vorbildcharakter besitzt. V. a. sollte bei allen Diskussionen über die Gefährlichkeit des Virus bedacht werden, dass die Gruppe der besonders gefährdeten Menschen nicht zu unterschätzen ist. Dazu gehören neben den vielen alten Menschen auch Krebspatienten, Diabetiker , Asthmatiker u. v. a. Es sollte der Gesellschaft ein Anliegen sein, jedes Menschenleben schützen und erhalten zu wollen.

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)


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