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14,5 kg Erdgas auf 500 km – ein Erfahrungsbericht

Wenn es ohne Auto nicht geht: erdgasbetriebenes Kleinfahrzeug kommt mit deutlich weniger Schadstoffausstoß ans Ziel.

Klein, leicht, sparsam – ja, solche Autos gibt es in der Tat noch. Selbst in Deutschland, auch wenn der Trend nach amerikanischem Vorbild in eine ganz andere Richtung geht. Doch dass geländegängige PKWs in einem so großzügig durchasphaltierten Land sinnfrei sind, ist ein Thema, über das sich prächtig streiten lässt (oder auch nicht – je nach Perspektive).

Aschaffenburg – Amberg – Aschaffenburg – laut Entfernungsrechner beträgt diese Strecke 500 km. Anlass der Fahrt war ein Personentransport. Als Verkehrsmittel wurde ein erdgasbetriebenes Kleinfahrzeug aus der Carsharing-Flotte des VCD und der Stadtwerke AB gewählt. Ich muss zugeben, dass ich selbst überrascht war, als ich am Ende die Abrechnung machte: Mein Mann und ich waren mit „vollen Flaschen“ gestartet (11 kg Erdgas), hatten auf der Hinfahrt in Schlüsselfeld 4,5 kg Erdgas nachgetankt, waren dann bis Amberg weitergefahren und waren sogar mit Großmutter inklusive Gepäck wieder nach Aschaffenburg zurückgekommen. Und das trotz Stau bzw. sehr zähfließendem Verkehr auf der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg. „Müsliauto“? Weit gefehlt. Klein, leicht und sparsam eben mit 2,9 kg Erdgas pro 100 km. Darauf wird es in Zukunft mehr denn je ankommen, wenn wir CO2 einsparen wollen.

Kontakt: ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina Dehn (katharina.dehn@kcdehn.de)

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