Bienen statt Böller!

Lieber spenden für das Volksbegehren Artenvielfalt – Einfacher Neujahrsvorsatz: 2 Minuten zur Rettung der Wildtiere

München/Hilpoltstein, 28.12.2018 - Die Deutschen geben jährlich um die 130 Millionen Euro für ihr Silvesterfeuerwerk aus. Wer den Vögeln und anderen Wildtieren zuliebe auf Böller verzichten möchte und stattdessen Bayerns Artenvielfalt retten will, der kann dies zum neuen Jahr gleich doppelt tun. Getreu nach dem Motto "Bienen statt Böller" kann ab sofort jeder das "Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen!" direkt mit einer sinnvollen Spende unterstützen. Darüber hinaus lässt sich damit zum anstehenden Jahreswechsel ein leicht zu verwirklichender Neujahrsvorsatz verbinden. "Wer sich zum neuen Jahr vornimmt, am 31. Januar ins Rathaus zu gehen, um sich für das Volksbegehren Artenvielfalt einzutragen und dabei noch drei Freunde mitnimmt, der hat in nur zwei Minuten eine gute Tat für 2019 schon geleistet und kann damit unsere bayerische Artenvielfalt retten", so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Der Eintragungszeitraum vom 31. Januar 2019 bis zum 13. Februar 2019 ist knapp. Nur wenn sich in diesen zwei Wochen eine Million Wahlberechtigte persönlich in ihren Rathäusern in die dortigen Listen eintragen, ist das Volksbegehren Artenvielfalt erfolgreich. "Jetzt gilt´s! Wer über 18 ist und in Bayern wählen darf, wer ein Herz für wilde Bienen, Hummeln und Co. hat, der nimmt sich jetzt vor, sich für das Volksbegehren einzutragen", so der BN-Vorsitzende Richard Mergner.

Ziel des Volksbegehrens ist es, Regelungen im bayerischen Naturschutzgesetz zu verankern, welche die Artenvielfalt retten. Ist es erfolgreich, wäre die bayerische Regierung durch Gesetzesänderung tatsächlich zu konkreten Maßnahmen gegen das Artensterben verpflichtet. "Uns ist ein höchst wirksamer und rechtlich unangreifbarer Gesetzentwurf gelungen", so Agnes Becker, die Beauftragte des Volksbegehrens und Stellvertretende Vorsitzende der ÖDP Bayern.

Zu den Kernforderungen des Volksbegehrens gehören unter anderem die bayernweite Vernetzung von Lebensräumen für Tiere, die Erhaltung von Hecken, Bäumen und kleinen Gewässern in der Landwirtschaft und der Erhalt und die Schaffung blühender Randstreifen an allen Bächen und Gräben. "Das dramatische Aussterben heimischer Tier- und Pflanzenarten darf uns nicht länger gleichgültig lassen", sagt Ludwig Hartmann, der Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag.

Spendenmöglichkeiten für das Volksbegehren Artenvielfalt:
www.volksbegehren-artenvielfalt.de/geld-spenden 
www.facebook.com/volksbegehrenartenvielfalt
GLS-Bank Sonderkonto: Wissenleben e.V., IBAN: DE10 4306 0967 8218 2169 01, Verwendungszweck: Volksbegehren Artenvielfalt

Über das Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen!
Das Volksbegehren ist ein Mittel der direkten Demokratie. Es ermöglicht Bürgern die Einbringung eines Gesetzesentwurfs in den Bayerischen Landtag. Die erste Hürde ist überwunden: Knapp 100.000 Menschen haben in der ersten Zulassungsphase für das Volksbegehren unterschrieben, im Oktober wurde es vom Innenministerium zugelassen. Jetzt müssen sich vom 31. Januar 2019 bis zum 13. Februar 2019 eine Million Wahlberechtigte persönlich in den Rathäusern in Listen eintragen, um das Volksbegehren Artenvielfalt erfolgreich zu machen. Online ist dies nicht möglich. Zur Eintragung muss der gültige Ausweis vorgelegt werden. Zum Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt - Rettet die Bienen! gehören die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP), der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), das Bündnis 90/Die Grünen Bayern und der BUND Naturschutz in Bayern. Ein breites gesellschaftliches Bündnis von mehr als 100 Organisationen, Unternehmen, Verbänden und Parteienunterstützen diese direktdemokratische Initiative für ein neues Naturschutzgesetz in Bayern.

Die Kernforderungen des Volksbegehrens Artenvielfalt - Rettet die Bienen!
Ziel des Volksbegehrens ist es, Regelungen im bayerischen Naturschutzgesetz zu verankern, die die Artenvielfalt retten. Die Kernforderungen: die bayernweite Vernetzung von Lebensräumen für Tiere; die Erhaltung von Hecken, Bäumen und kleinen Gewässern in der Landwirtschaft; der Erhalt und die Schaffung blühender Randstreifen an allen Bächen und Gräben; der massive Ausbau der ökologischen Landwirtschaft; die Umwandlung von zehn Prozent aller Wiesen in Blühwiesen; die pestizidfreie Bewirtschaftung aller staatlichen Flächen; die Aufnahme des Naturschutzes in die Ausbildung von Land und Forstwirten.

Die Aktionsbündnisse
Bayernweit kämpfen 80 Aktionsbündnisse in den Gemeinden für eine Wende im bayerischen Naturschutz. Alle Interessierten sind aufgefordert mitzumachen. Auf der Website des Volksbegehrens Artenvielfalt www.volksbegehren-artenvielfalt.de findet man die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen.

Das Artensterben
Wissenschaftliche Studien belegen, dass in Bayern immer mehr Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden sind. Besonders betroffen sind die Insekten, die unter anderem für das Überleben der Menschheit als Bestäuber von Nahrungspflanzen existenziell wichtig sind. 54 Prozent aller Bienen sind bedroht oder bereits ausgestorben, 73 Prozent aller Tagfalter sind verschwunden, über 75 Prozent aller Fluginsekten sind nicht mehr da. Unter anderem in Folge des Insektenschwundes leben in Bayern nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren. Diese dramatische Entwicklung will das Volksbegehren Artenvielfalt stoppen.

(c) LBV-Bilderarchiv

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